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Die IOPT Practitioner-Ausbildungen teilen dieselbe Grundlage der identitätsorientierten Trauma-Arbeit. Während in Aarau der Schwerpunkt auf klassische IoPT-Aufstellungsarbeit liegt, wird in Basel zusätzlich Body Awareness und somatische Aspekte der Trauma-Integration integrieriert.
Traumatische Erfahrungen können dazu führen, dass sich innere Anteile abspalten, um uns in belastenden Situationen zu schützen. Diese Anteile zeigen sich später oft als widersprüchliche innere Stimmen, Gefühle, Trigger, Körpersymptome oder Verhaltensmuster.
In der identitätsorientierten Aufstellungsarbeit entsteht die Möglichkeit, diesen abgespaltenen Anteilen (ähnlich wie bei der Inneren Kind Arbeit) achtsam zu begegnen. Dadurch wächst ein tieferes Verständnis für sich selbst, für eigene Muster, Gefühle und innere Konflikte. Die Arbeit fördert Selbstwahrnehmung, Selbstmitgefühl und die Fähigkeit, stimmigere Entscheidungen zu treffen, eigene Potenziale zu leben und wieder mehr in Verbindung mit sich selbst zu kommen.
Unsere Arbeit zielt darauf ab, Aufstellungen behutsam zu begleiten, sie zu deuten und den gegenwärtigen Zustand klar und achtsam zu moderieren.
Um diese Aufgabe erfüllen zu können, ist es unerlässlich, dass ein IOPT-Practitioner die Tiefen der Psyche sowohl theoretisch wie praktisch kennenlernt und eigene Erfahrungen zur Heilung von Traumata machen kann – erst durch diesen Prozess kann der Hilfe suchende Klient emphatisch, sicher und überzeugend begleitet werden.
Die Vertiefung Somatic Body Awareness (in Basel) erweitert die identitätsorientierte Trauma-Arbeit um somatische und körperorientierte Aspekte der Integration. Im Mittelpunkt steht die bewusste Wahrnehmung innerer Prozesse und die Verbindung von Körper, Nervensystem und Psyche.
Während eines Jahres mit 15 Weekends erleben die Teilnehmenden einen praxisnahen Lernraum, in dem Selbsterfahrung, Aufstellungsarbeit und körperbezogene Wahrnehmung miteinander verbunden werden.
Inhalte:
Methodik der beiden Ausbildungen
Die Ausbildung wird in Form von Beobachtung, Selbsterfahrung und Experten-Input vermittelt. Dadurch wird Psychologie sprichwörtlich logisch und Lösungsansätze der Traumaheilung erlebbar.
Abschluss der IOPT Ausbildung
Der/die Teilnehmende erhält nach vollständig besuchter Ausbildung ein Abschlusszertifikat.
Es berechtigt zur...
Teilnahmevoraussetzung für die IOPT Ausbildung
Offene Samstage für praxisnahe Erfahrung
Während der Ausbildung ermögliche ich regelmässige Offene Samstage, um den Austausch mit unterschiedlichen Lebensbiographien zu fördern. Die Teilnehmer entwickeln dadurch ein umfassenderes Verständnis für die unterschiedlichen Lebensgeschichten und Herausforderungen, die neue Klienten oder Kunden mit ihren vielfältigen Biografien und Traumaerfahrungen mitbringen.
Direkter, persönlicher Kontakt
Ich lege besonderen Wert auf persönliche Interaktionen, da der direkte Kontakt für die Traumaarbeit entscheidend ist. Vertrauen, einen geschützten Raum aufbauen und auf subtile Signale reagieren.
Distanzierung von IOPT-Practitioner, Atem und Körperarbeit Online-Ausbildungen
Ich distanziere mich explizit von reinen Online-Ausbildungen. Traumatherapie ist virtuell möglich, jedoch sollten IOPT-Practitioner praktische Erfahrungen im persönlichen Kontakt sammeln, um nachhaltiges Lernen und emotionale Sicherheit zu gewährleisten.
Erfahrung durch praktische Anwendung
Der praxisnahe Ansatz ermöglicht tiefgehende Selbsterfahrung und fördert den Austausch in der Gruppe. Dies schärft die Wahrnehmung für Emotionen und Körpersignale – essenziell für einen erfolgreichen Integrationsprozess.
Gruppendynamik und Achtsamkeit
Erlebte Prozesse werden in einem geschützten Rahmen gemeinsam bearbeitet. Dies schafft ein unterstützendes Umfeld, in dem die Teilnehmer voneinander lernen.
Trauma-Integration mit Körperbezug
Neben der Einführung in das neurogene Zittern lade ich regelmässig Gasttherapeuten ein, die körpertherapeutische Ansätze mit uns teilen.
Verpasste Kurstage können jeweils in Basel oder Aarau nachgeholt werden!
Unten links nach rechts:
Sonja Mühlethaler, Irmgard Ganter, Christian Struchen
Mitte links nach rechts:
René Fretz, Margrit Senn, Mirella Dettwiler
Hinten links nach rechts:
Thomas Biedert, Stephan Novak