Margrit Senn

 

Ja, wer bin ich eigentlich? Was machte mich zu dem, was ich heute bin?

 

Auf der einen Seite natürlich die Zellen meiner Ursprungseltern und auf der anderen Seite die Summe meiner Erlebnisse und Erfahrungen und dazu gehören natürlich auch meine Traumata. Ich wollte sie nicht haben, habe sie zum Teil komplett vergessen und verdrängt – vor allem war mir nicht bewusst, dass ich welche hatte!

Heute weiss ich, dass wir unseren Traumata neben Leid und Blockaden auch einen Grossteil unserer  Stärken und Talente zu verdanken haben. 

 

Mein ausgeprägtes Interesse für die Psychosomatik beziehungsweise für die Selbstheilungskräfte des Menschen ging zurück auf eigene traumatische Erfahrungen als Säugling im Spital, wie ich erst viel später erfahren habe und nachvollziehen konnte. 

Die Vorstellung, bei Krankheit unserem «Gesundheitssystem» ausgeliefert zu sein, hat mich als sehr junger Mensch veranlasst nach komplementären Therapien Ausschau zu halten und mich schlussendlich mit dem Beruf der Trauma-Therapeutin oder besser gesagt, Trauma-Begleiterin in Kontakt gebracht.  Psychotraumata konnte ich nun sozusagen als Schlüssel zu Krankheiten und körperlichen Symptomen, Blockaden und Beziehungsproblemen erkennen und dadurch wird der Therapieansatz und der Heilprozess anders. 

 

Meiner Liebe zu Pferden habe ich sehr viel zu verdanken. Sie trieb mich zum wohl aussergewöhnlichsten "Pferdemenschen" überhaupt - Klaus F. Hempfling, ein wahrer Meister, der traumatisierte Pferde wieder zu ihrer Identität und Lebensfreude brachte. Die Begegnung veränderte mein Leben grundlegend, weil mir klar wurde, wie stark wir Menschen in alten Verhaltensmustern stecken und darüber gar nicht im Klaren sind oder die Illusion haben, es wäre tatsächlich ein Teil unserer Identität.

 

All diese Erfahrungen brachten mich dazu, das Leben der eigenen Identität, die Förderung von Authentizität und das Respektieren der eigenen Autonomie in den Vordergrund zu stellen. Ich habe diese Werte in den Arbeitsmethoden von Prof. Franz Ruppert (IOPT) und Dr. David Berceli (TRE) wieder gefunden und es liegt mir am Herzen, die Klientin und den Klienten mit genau diesen Werten in ihren eigenen Prozessen zu begleiten.  

 

Einige Etappen aus meinen Aus- und Weiterbildungen:

  • Identitätsorientierte Therapie auf der Grundlage der Anliegen-Methode (Prof. Franz Ruppert)
  • Aufstellungsarbeit (dipl. Psych. Hannah Marquis)
  • TRE (Tension & Trauma Releasing Exercises nach Dr. David Berceli)
  • Authentische Kommunikation – Mensch und Pferd // Der Erwachsene Mensch als Vorbild für Kinder (Klaus F. Hempfling)
  • Kommunikation // Präsentation (Dale Carnegie Trainings u.a.)
  • Team-Dynamik und Moderation (Jens Wiedmann)
  • Energiearbeit  (Zarah Flaschberger, Akademie für Bewusstseinsentwicklung u.a.)
  • Naturheilpraktikerschule Verimeer, DE-Schopfheim

Einzelsitzungen biete ich in deutscher, englischer oder französischer Sprache an.