Psychotraumata als Ursache von "Winterblues", Hyperaktivität, Ablenkung und Parentifizierung?

Ein sonniges und warmes Hallo an Euch alle!

 

Willkommen im Frühling! Nun sind seit dem letzten Beitrag ein paar Monate vergangen und ich habe auch ein wenig ein schlechtes Gewissen. Denn eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die etwas ruhigeren Herbst- und Wintermonate zu nutzen, um weitere Beiträge für unseren Blog fertigzustellen. So sehr ich mich jedoch auch bemühte, meine Ideen in einen ansprechenden Text zu verpacken, es gelang mir einfach nicht, jegliche Kreativität schien verloren zu sein. Eigentlich ist es jeden Winter das gleiche Spiel und vielleicht geht es Euch ja ähnlich und ihr merkt mit den ersten Sonnenstrahlen und den ansteigenden Temperaturen, dass nach und nach die Lebensfreude zurückkehrt. Dennoch, der nächste Winter kommt bestimmt und falls Ihr hilfreiche Tipps habt, die den Winterblues erträglicher machen, dann bin ich sehr dankbar dafür.

 

Apropos Aktivitäten, abgesehen vom Wetter auch sonst ein spannendes Thema. Vielleicht kennt Ihr es von Euch selbst oder bei Personen aus Eurem Umfeld: es gibt diese Leute, die anscheinend nie richtig zur Ruhe kommen oder glauben, immer aktiv sein zu müssen und sich teilweise sehr schwer damit tun, vom Alltag abzuschalten oder allein zu sein. Ich bin auch so ein Exemplar, welches immer mit voller Kraft voraus durchs Leben braust und weiss daher aus eigener Erfahrung, dass das auf Dauer ziemlich anstrengend sein ist 😉 und im schlimmsten Fall zu ernsthaften oder dauerhaften gesundheitlichen Problemen führen kann.

Unter anderen nach einer halbseitigen Gesichtslähmung im letzten Jahr, die zum Glück nur ein paar Wochen dauerte, habe ich mir daher vorgenommen, es künftig wenigstens zu versuchen, es phasenweise etwas ruhiger anzugehen. Allerdings habe ich mich in diesem Zusammenhang gefragt, woher dieses teilweise extreme Aktivitätsbedürfnis überhaupt kommt und mittlerweile weiss ich, dass es nicht nur meinem Temperament oder vielleicht meinem Sternzeichen zu verdanken ist, sondern dass es noch ganz andere biografische Gründe dafür gibt. Ich sag nur Stichwort “Ablenkung”.

 

Und last but not least, ein weiteres Thema, welches mir sehr am Herzen liegt und mit dem ich mich schon eine ganze Zeit lang vor meiner letzten Gruppenaufstellung sehr intensiv beschäftigt habe. Es wurde dann auch in derselben mein «Anliegen». Es geht um die sogenannte «Parentifizierung». Darunter versteht man, kurz ausgedrückt, den Tausch der sozialen Rollen und Verantwortlichkeiten in Familien zwischen Kind und Eltern. Welche Folgen und Auswirkungen das auf die einzelnen Personen und ihr Umfeld haben kann, und vor allem, ob und wie man daran vielleicht etwas verändern kann, möchte ich zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle nach meiner nächsten Einzelaufstellung aus eigener Erfahrung berichten.

 

Aufgrund dieser vielen verschiedenen und wie ich finde, wirklich spannenden Themen freue ich mich jetzt schon auf die nächsten Monate, Beiträge und Aufstellungen und vielleicht treffen wir uns ja bei einem der geplanten Termine. Schaut doch dazu einfach auf der Website, dort könnt ihr Euch auch anmelden. Vielleicht gibt es aber auch Themen oder Fragen von Euch im Zusammenhang mit den Aufstellungen oder unserem Blog, dann meldet Euch einfach über das Kommentarfeld. Traut Euch, wir möchten mit Euch zusammen den Blog am Leben erhalten.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen zauberhaften Frühling, in dem hoffentlich vieles Neues erwacht und sende Euch

Sonnige Grüsse und bis bald

 

Sylvia

 

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